Die unfreiwillige Entschleunigung

Der Corona Virus hat die Welt fest im Griff und derzeit ist das Leben, so wie wir es bisher gewohnt waren, nicht möglich bzw. nur sehr eingeschränkt möglich.

Ich finde aber, dass dies eine Chance für uns Menschen ist. Eine Chance sein Leben und die Einstellung dazu, zu reflektieren, zu überdenken. Auch zu überlegen, was einem in seinem Leben eigentlich wichtig ist und auf was man verzichten kann.

Vielleicht werden auch so manche Unternehmer ebenfalls umdenken nach dieser Zeit. Und das meine ich jetzt nicht im negativen Sinne. Schwarze Schafe wird es weiterhin geben, das sieht man besonders jetzt, wo Maßen an Menschen gekündigt werden, anstatt dass die Unternehmer schauen, was für Lösungen geben kann, denn schließlich hört die Krise auch wieder auf und was ist dann? Aber das sind leider jene Menschen, die nur sehr kurzfristig denken oder eben leider NUR den Profit im Kopf haben.

Trotzdem gebe ich die Hoffnung nicht auf, dass aus dieser Krise auch Unternehmer gestärkt und menschlicher hervorkommen werden und vor allem die Work-Life-Balance ihrer Mitarbeiter ernst und wichtig nehmen.

Der Virus zeigt uns vor allem auch, dass es nichts bringt um jeden Preis in die Arbeit zu gehen um seinen Job nicht zu verlieren. Man steckt einfach zu viele Andere an. Selbst wenn man „nur“ eine Verkühlung hat. Es ist uns doch gar nicht mehr bewusst was wir alles tagtäglich anfassen und wie oft wir uns selbst ins Gesicht greifen. Das wird sich auch nicht ändern. Aber wir können bewusster leben und vernünftiger entscheiden, wenn wir krank sind. Das ist zumindest meine Meinung und meine Sicht.

Auch unsere Erde wird dankbar und wieder erholter aus dieser Krises hervor gehen. Ich glaube sie hat diese Krise gebraucht. Denn wenn wir ehrlich sind, unsere wunderbare Erde ist am Limit. Wir Menschen haben sie schon viel zu stark ausgebeutet und vor allem unser Meer und unsere Luft schon viel zu sehr verschmutzt.

Schon jetzt kann man sehen, dass die Natur dankbar ist. In Lignano kommen derzeit die Delfine wieder näher und sind teilweise in den Bootshäfen zu finden. Das war schon ewig nicht mehr.

Und in Venedig ist seit Ewigkeiten zum ersten Mal wieder das Wasser klar im Kanal. Das ist doch heftig. Oder?

Auch der Himmel ist klar wie nie und als ich gestern spazieren war habe ich zu Mittag Rehe am Feld fröhlich herumspringen sehen. Das war noch nie möglich um diese Uhrzeit.

Es ist wirklich mehr als tragisch, dass Menschen sterben und der Virus leider auch so unberechenbar ist, weil er so stark mutiert. Trotzdem sollte jeder von uns versuchen das Beste aus dieser Situation zu machen. Nutzen wir die Zeit zu Ruhe zu kommen, wieder mehr zu lesen und sich vielleicht weiterzubilden, selbst vielleicht zu recherchieren zum Thema Gesundheit im Allgemeinen und die Natur in vollen Zügen zu genießen.

Sich jetzt einzuschließen und zu resignieren oder nur an Verschwörungstheorien oder Untergangsszenarien festzuhalten bringt jedenfalls nichts. Weder dir selber noch Anderen.

Und wenn wir ehrlich sind, so weiß niemand von uns wie lange er auf dieser Welt existiert. Wir sollten jede Minute nutzen und genießen.

Ich wünsche uns allen, dass wir gestärkt und gesund durch diese Krise kommen und auch nicht unsere Liebsten durch diesen Virus verlieren!

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