Das Gefühlskarussell im Final Fack

Fack Ju Göthe 3 ist einfach ein Hammer! Ich konnte mich großteils kaum einkriegen vor lauter lachen. Der Teil ist wieder mehr als gelungen und es haben sich alle beteiligten wieder irre Mühe gegeben und das sieht man einfach. Ich muss hier wirklch gleich ein Lob an alle Schauspieler, an Bora Dagtekin, Lena Schömann und alle weiteren Beteiligten ausprechen. So ein wunderbares Finale bekommt wirklich nicht jeder zusammen. Vor allem ist es ja bei Fortsetzungen von Filmreihen nicht immer so einfach unterhaltsame Stories zu schreiben und es weiter interessant bleiben zu lassen. Das hat bei Fack Ju Göthe 3 – dem Final Fack – ausgezeichnet funktioniert.

Von Anfang an bis zum Schluss gibt es wirklich irre viel zu lachen. Ich liebe vor allem immer Elyas M’Barek’s Gesichtsausdruck, wenn ihm die Kollegen als Zeki Müller mal wieder unmögliche Aufgaben mit seinen Schülern übertragen. Oder Katja Riemann als Direktorin, die den Schulinspektor immer wieder versucht um den Finger zu wickeln, damit ihre Schule ja nicht geschlossen wird oder wenn sie Herrn Müller droht, dass sie ihn auffliegen lässt, wenn er nicht tut was sie von ihm verlangt.

Das Thema Mobbing ist bei diesem Teil ein sehr großes Thema und ich finde es wird sehr gut aufgearbeitet und sehr gut gezeigt, was Mobbing eigentlich alles ist und wie sehr man seine Mitmenschen damit verletzt. Auch wenn das Thema ernst ist und in diesem Sinne nicht immer alle Szenen lustig sind, so regt die Art und Weise, wie die Szenen gemacht wurde, sehr zum nachdenken an und unterhalten trotzdem.

In Fack Ju Göthe 2 konnten wir ja bereits ein wenig die sensible Seite von Chantal sehen und dass sich ihre Mutter überhaupt nicht um sie schert. In Fack Ju Göthe 3 bekommt man sie nun zu Gesicht und erlebt mit wie sie mit ihrer Tochter umgeht und was sie von ihr hält. Man leidet als Zuschauer richtig mit Chantal mit. Sie wird wirklich nur von Herrn Müller gefördert. Von ihrer Mutter kann sie keine Hilfe für das Abitur erwarten. Sie möchte ja nicht einmal, dass ihre Tochter die Schule abschließt.

Natürlich hat es Herr Müller generell wieder nicht leicht mit seiner Truppe und er erlebt erneut so einiges an Abenteuern und für ihn natürlich nicht nur lustige Situationen. Aber auch diesesmal bringen ihn gewisse Situationen mit seinen Schülern zum Nachdenken und er merkt, dass er vielleicht doch Lehrer bleiben will und dass er von sich aus schaffen will seine Jungs und Mädls durchs Abi zu boxen um ihnen eine Zukunft zu ermöglichen, in der sie nicht auf der Straße landen.

Gegen Ende des Films wird es natürlich etwas sentimental und ich finde das rundet diese Filmreihe total ab.

Bitte unbedingt anschauen. Der Film hat alles was man braucht. Spaß, Humor, Situationen zum nachdenken, Handlung, ein paar Tränendrüsendrücker und einen wunderbaren Abschluss.

Ich liebe diesen Teil und kann ihn jedem weiterempfehlen. Auch jenen, die die anderen beiden Teile nicht gesehen haben. Diese sollte man sich allerdings vielleicht doch vorher noch anschauen, um so manchen Dialog oder Pointe besser zu verstehen.

Da ich auch am Red Carpet war und die Österreich-Premiere einen Tag vor dem tatsächlichen Filmstart sehen durfte, zeige ich euch hiermit ein paar Bilder davon:

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