Da geht noch was

Der Film „Da geht noch was“ ist zwar nicht aktuell, aber ich habe ihn mir erst gestern auf Bluray angeschaut und möchte dazu meine Eindrücke bzw. meine Meinung schreiben.

In diesem Film erzählt der Sohn Conrad, dass er sich in seine Kindheit gewünscht hatte, dass es in seiner Familie auch so perfekt und friedlich ist wie in den Werbungen. Bei ihm war es nämlich ganz anders. Er bekam von seinem Vater nie nette Worte oder Zärtlichkeiten, sondern immer nur Leistungsdruck oder Vorwürfe. Aus diesem Grund besuchte er seine Eltern nur 1x im Jahr, nachdem er ausgezogen war und selbst seine Familie gegründet hatte.
Seine Mutter leidet sehr darunter, dass sie ihren Sohn und seine Familie nicht oft sieht, aber sie lässt sich nichts anmerken. Conrad nimmt sich bei seinem Sohn jedoch vor, nicht ebenfalls so herzlos zu sein wie sein eigener Vater.
Eines Tages trifft sich Conrad gemeinsam mit seinem Sohn Jonas mit seiner Mutter und diese erzählt ihm dabei, dass sie sich von seinem Vater getrennt hat. Conrad ist überrascht und anstatt sich zu freuen, macht er seiner Mutter nur den Vorwurf, dass sie sich schon früher hätte trennen sollen. Schließlich bittet sie ihren Sohn um einen Gefallen und Conrad willigt ein. Er fährt daher in sein Elternhaus und versteckt ein Kuvert genau an dem Platz, wo seine Mutter es ihm gesagt hatte. Dabei trifft er natürlich auf seinen Vater und es geht, wie zu erwarten, eine heiße Diskussion los, die letztendlich damit endet, dass sich der Vater verletzt. Conrad beschließt, sich zumindest einen Tag um seinen Vater zu kümmern, da ja Mutter ausgezogen ist und es ergeben sich im Laufe der Geschichte witzige als auch traurige Momente. Natürlich bleibt es nicht bei dem einen Tag und auch Conrad überdenkt sein Verhalten seinem Sohn und seiner Frau gegenüber.

Auch wenn letztendlich nicht alles gut geht, so zeigt dieser Film ganz deutlich, dass es weder für Eltern noch für Kinder gut ist, wenn man nicht über seine Ängste und Sorgen spricht. Und er zeigt auch, wie wichtig Familie ist und man über seinen Schatten springen sollte, wenn einem die Eltern oder eben die Kinder brauchen.

Florian David Fitz, der den Sohn Conrad spielt, ist wieder einmal genial und seine Mimiken immer wieder zum lachen. Er kann vor allem besonders dämlich drein schauen, wenn seine Filmfigur überrascht ist. Der Gesichtsausdruck ist immer eine Unterhaltung.

Alles in allem finde ich „Da geht noch was“ als einen sehr gelungenen deutschen Film, der Inhalt und Unterhaltung gut unter einen Hut gebracht hat. Ich kann diesen Film jedenfalls sehr empfehlen.

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